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Northern Flame 2009 - Im Zeichen des schiefsten Turm der Welt
by meden
Northern Flame 2009 Suurhusen - 04 + 05. September 2009 Das Northern Flame stand unter einem schlechten Stern. Der Termin 04 und 05. September stand schon seit längerem und die Bands waren gebucht. Danach hat man erfahren, dass das Wacken Seaside, welches ursrünglich im Mai 2009 stattfinden sollte, auf Ende August, also eine Woche vor dem Northern Flame, verschoben wurde. Da ich auf beiden Festivals war, wusste ich, dass einige, die beim Wacken Seaside waren, gerne zum Northern Flame gekommen wären, aber leider keine Kohle mehr hatten. Schade, denn eines vorweg, gut besucht war es diesesmal nicht. Hinzu kam noch, dass es durchgehend regnete und es anscheinend viele verweiliche Metaller in Ostfriesland gibt. Meine Warnungen bezüglich der Konzertflut im ostfriesischen Raum, lasse ich mal ausse vor. Sei es drum Am Freitag ging es erstmal zum BlacklabeDj vorglühen, ab ins Taxi, schon gute Stimmung und dann nichts wie ab dafür. The Damnation zockten mal wieder lupenreinen Death /Thrash vom feinsten und das neue Album kann sich wirklich hören lassen. Hat sehr viel Spaß gemacht. Nailed to Obscurity aus Esens ist ja immer ein Renner und die Mischung aus Death und Doom kam bei den Leuten sehr gut an, zumal sie ja eine große Fangemeine hier in Ostfriesland haben. Live immer ein Brüller. Whisperin Leaves aus Finnland waren überhaupt nicht mein Ding und die letzten Gehirnzellen, die noch vorhanden waren, wurden weggesoffen am leckeren Biertresen. Welch eine schöne Party wieder. Headliner waren die hervorragenden "Vomiting Corpses". Der Exilhamburger und Ostfriese Spinka hat ja schon seit längerer Zeit ein neues Line-up und der Old School Death Metal kam gut an. Die Scheibe Coma-The spheres of innocence wurde überwiegend zum besten gegeben, aber auch neues Material wurde vorgestellt. Sehr schön und ich hatte vor und auf der Bühne meinen Spaß. Dann noch ein bißchen am Gelände abgehangen und dann mal los marschiert. Mitten in der Pampa in Suurhusen. Ja Heavy Metal, aber zum Glück hatte ein Kollege Connection zur Taxiszene und dann noch los. Eigentlich wollte ich ja nach Hause, aber irgendjemand muss ja immer ne Pizza essen in der Stadt. Ich natürlich mit und Ende vom Lied war, dass ich morgens um sieben Uhr zu Hause war. Prost Mahlzeit. Nachdem ich irgendwann am Samstag um 15.00 Uhr aufgewacht bin, musste ich ersteinmal noch relaxen, duschen und klar werden. Irgendwann abends dann mit dem Bus zum Gelände, um festzustellen, dass es nicht wirklich mehr Leute wie am Vortag waren. Wieviele, kann ich nicht sagen. Mir ging es immer noch nicht gut, aber nach den ersten drei Bierchen war die Welt wieder in Ordnung.
Ich glaube, als ich ankam zockten gerade die Band "Cursed by Eternity". Also habe ich "Craving",The Splatter and Gore Department",Burial Vault","Milking the Goatmachine und "Sore Emetic" verpasst. Nicht so schlimm, allerdings "Burial Vault und Milking the Goatmachine" hätte ich gerne gesehen. Naja, was solls, schließlich kam ja dann das Highlight im Form von "Ebola Beach Party"- Die Stimmungsmacher aus Aurich/Oldenburg lieferten wieder eine witzige Show ab, schmissen Bälle ins Publikum, die diese dankend annahmen und so konnte die Party laufen. Der Spaßgrind kommt live dermassen gut rüber und man merkt den Jungens förmlich diesen auch an. "Haste mal ne Mark" bewegte einige sogar zum mitsingen. Guter Auftritt, der beste des Abends. Kohatred hörte ich mir dann wieder am Bierstand an. Der härter Metalcore klang ganz angenehm, war aber nicht so mein Fall. Ebenso erging es mir bei "Nachtblut". Die "Black Metaller" scheinen ja in Szenekreisen sehr beliebt zu sein, aber mir gibt diese Keyboardmucke überhaupt nichts, allerdings waren viele nur wegen ihnen da und somit hat der Veranstalter "Hate Foundation" alles richtig gemacht. Ich habe mich allerdings sehr gelangweilt und da bleibt einen nichts anderes übrig, als Bier zu trinken, welches dann irgendwann auf war,ohoh. Sinister waren inzwischen auch eingetroffen und ich freute mich auf AAD und Kollegen, musste aber feststellen, dass fast nur noch 10 Leutchen da waren. Peinlich für die ostfriesische Metalszene. Ich wollte nachdem Gig von Sinister mit AAD eigentlich noch ein Bier trinken, aber das habe ich sein lassen. Sinister haben trotzdem alles gegeben, zeigten sich professionell, wenn auch nicht in Höchstform. Allerdings haben sie kein "To mega therion" gespielt, wenn ich mich richtig erinnere, aber dafür "Bastard Saints " und "Awaiting the absu". Ich liebe Sinister und fand es mal wieder geil, sie zu sehen. Das Bier trinken habe ich dann mit AAD auf dem Ear Terror Festival nachgeholt, mit seiner zweiten Band "Supreme Pain". Fazit: Gutes Festival, welches gut organisiert war, eine gute Lage mit einer guten Beschaffenheit hatte und den Underground eine ordenliche Plattform bietet. Die "Hate Foundation" hat alles richtig gemacht. Es gab was zu essen, was zu trinken, ein Merchandisingstand war da und die Bandauswahl war auch gut. Für das Wetter kann man nichts. Hoffen wir mal, dass nächstes Jahr wieder mehr Leute kommen. Ich werde auf jedenfall dabei sein, ehrensache. Bilder gibt es aus http://www.myspace.com/eastfrisianmetal
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