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Death Feast Open Air 2009 - Hünxe zerstören und Spass dabei

by meden


Death Feast Open Air 2009 - Hünxe Germany
11.06.2009 - 13.06.2009



Ja, was war das denn wieder wie ein Fest. Scheisse, war das geil. Es passte einfach alles. Nachdem Wegfall des Fuck the Commerce war ich echt depremiert, denn ansonsten gab es kein richtig extremes Festival, aber nun gibt es Jahr das Deathfeast, welches für uns Ostfriesen auch noch viel näher dran ist.Was will man mehr und dann noch diese Bandauswahl. Hammer!
Am Donnerstag angekommen und happy ohne Ende, aber es geht nicht ohne Wermutstropfen, denn man muss ewig anstellen, um die Karte in ein Bändchen umzutauschen. Dieses ist sicherlich noch verbesserungswürdung, ansonsten hat der Veranstalter wieder ein Topfestival hingelegt. Zeltplätze in Ordnung, Duschmöglichkeiten vorhanden, mehrere Essenstände, Merchandising en masse und natürlich leckeres und recht günstiges Bier. Das Wetter hat überwiegend auch mit gespielt. Death Metaller, was willste mehr. Ach ja , Bands.


Donnerstag: Darkshall Slaves, Unchallenged Hate, Sufferage, Remnants of Flesh, Ditchcreeper, Fleshgod of Apocalypse, Man Must Die, Katalepsy, Purtagory, Putrid Pile, Entombed, Macabre


Freitag: Disembodimrnt, Crepitation, Begging for Incest, Poppy Seed Grinder, Nox, Hate, Insidious Decrepancy, Evocation, God Dethroned, General Surgery, Vomitory, Black Dahlia Murder


Samstag: Choked by own Vomits, Embedded, Infested, Spawn, Gadget, Lay Down Rotten, Gut, Devourment, Haemorrhage, Asphyx, Misery Index, Napalm Death

Donnerstag:

Fleshgod Apocalypse waren die nächsten, die ich begutachten konnte und die haben richtig Gas gegeben. Das Album ist klasse, aber irgendwie kam das auf der Bühne nicht so herüber.


Man must die haben wir vertrunken und dann kamen die Russen von Katalepsy. Ein Grund, warum ich da war. Hallo, Slamparts ohne Ende. Das ist geiler Slam Death vom Feinsten und obwohl es regnete, gingen die Leute ab. Geilomat, das nenne ich Support.Geiler Auftritt,yeah. Allerdings schwimmen meine Erinnerungen ab dort, denn der Alkoholeinfluss war zu groß,hehe.


Purgatory musste ich natürlich noch sehen und wiedermal lief der Sänger mit seinem Shirt "Gott ist heute nicht hier" herum. Die Burschen sind einer meiner Lieblinge und besonders die Vaderähnlichen Parts mag ich ohne Ende.Abgesehen davon, dass Rene einer der geilsten Death Metal ist.


Die Ein-Mann Show von Putrid Pile ist ja immer wieder eine Reise wert und besonders im Pott ist der sympathische Ami angesagt.


Entombed ist eben old school Schweden Death Metal und das ist immer geil, leider habe ich da wenig Erinnerung ran, genauso wie an Macabre, die ich aber gesehen haben soll, laut meines Kollegen. Danach noch ins Partyzelt und komischerweise war ich erst um 8.00 Uhr morgens beim Zeltplatz. Was will man machen.



Freitag:


Der Morgen war natürlich erstmal mit ernüchtern und Kaffeetrinken belegt, bevor man dann doch wieder mit dem Konterbier weitermachte. Nützt ja nichts. Mittlerweile war auch mein Kollege Henne eingetroffen und schon ging de Spaß weiter.

Begging For Incest waren die ersten, die ich gehört habe. Kannte ich schon, da ich sie mal in Leer gesehen haben. Schöner DeathCore, der das gut auferlegte Publikum zum tanzen brachte. Circle Pit ole.
Poppy Seed Grinder habe ich ebenfalls schon in Leer gesehen und die Mischung aus Death und Grind kommt echt gut rüber, zumal sie auch einen geilen Sound hatten. Nox habe ich recht langweilig in Erinnerung und auch Hate überzeugten mich nicht. Keine Bewegung auf der Bühne. Allerdings haben wir dieses auch nur vom Bierstand war genommen.Zeit für den anderen Solisten.


Insidious Decrepancy ist ebenfalls ein Ein-Mann Project, welches sich ganz dem Death/Grind verschrieben hat. Genau meine Mucke und irgendwie ist so einer alleine auf der Bühne auch richtig cool. Und wenn man den auch schon bei sich zu Hause hatte, ist das ja eh noch etwas anderes.


Evocation sind im Moment meine Lieblingsschweden. Das letzte Album war der Knaller, passte vom Härtegrad zwar nicht so richtig rein, aber ich mag diese Mischung aus Old school und Melodie."Protected by what god. Hammer!


God Dethroned mochte ich live noch nie, nicht brutal genug.


General Surgery lieferten wie immer astreinen Goregrind ab und sorgten mal für etwas Abwechslung.
Vomitory, yeah. Wer Songs wie " Retaliation" oder "Terrorize Brutalize Sodomize" auf die Bühne bringen kann, der kann nicht viel falsch machen,yeah!Geiler Aufritt.Party pur.


Den Abschluss lieferten uns The Black Dahlia Murder, die ich auf Scheibe richtig geil finde und deren Party San Auftritt ich noch richtig gut in Erinnerung hatte.Aber irgendwie konnten sie mich heute abend nicht so richtig begeistern, auch wenn sie Jägermeisterfans sind. Trotzdem haben sie ihren geilen Stücke super gezockt. Negativ in Erinnerung geblieben ist mir, dass sie keine Zugabe gespielt hatten, weil sie keine Stücke mehr hatten. Peinlich, als Headliner. Danach war natürlich Partyzelt und dieses mal war ich auch eher im Zelt.


Samstag:


Die ersten Band "Crepitation" fing schon um 12.15 Uhr an, da sie am Vortag nicht konnten.


Ich war aber erst bei meiner Osnabrücker Kollegen von Embedded vor der Bühne. Die Zeit der Kumpelbasis hat angefangen. Man kennt sich in der Szene. Die Burschen haben ein geiles Album herausgebracht und dieses haben sie live auch geil rüber gebracht.


Danach kamen die Kollegen von Infested, die ich kurz zuvor live gesehen hatte. Auf dem Death Fest haben sie alles gegeben und Niclas muss am Tag vorher richtig scheisse gebaut haben, da er sich ständig bei der Crew und den Fans entschuldigte. Die Mucke hat es gut getan. Guter, wenn auch teilweise eigenwilliger Death/Grind der Hamburger.


Weiter geht es nach Berlin zu meinen Kumpels von Spawn, die sogar ein Shirt meiner Band "Tears of Decay" getragen haben. Stolz wie Oscar erstmal jeden erzählt,hehe. Schöner old school Death Metal. Leider waren nicht soviele vorne, was wohl an der Hitze gelegen hat.


Gadget grindeten sich den Wolf und waren einfach nur geil. So brauche ich es.


Die nächsten Kumpels von Lay Down Rotten werden immer größer in der Szene und das gönnt man ihnen auch, auch wenn ich mir ein paar ältere Stücke gewünscht hätte. Trotzdem ein Murderauftritt.


So, dann wurde es peinlich. Die wohl schlechteste Band auf dem Festival"Gut". Ich weiß nicht, warum man die so abfeiert. Pussy rufen kann ich auch. Nee, stinklangweilig. Nie wieder.


JAJA, dann wurde es wieder slamig. Welch Knaller sind bitte Devourment,he. Die Vocals sind echt der Oberhammer, der gute alte Mike hat es echt drauf und auch wenn jeder Song gleich klingen mag. Die Burschen sind einfach nur geil und der Circle Pit zerstörte alles. Welch Spaß, dieses mit anzusehen, der absolute "Babykiller".


Der Samstag war auch so etwas von heftig, denn danach kam schon Haemorrhage. Die Spanier mit den geilsten englischen Ansagen zogen mal wieder ihre Pathologen Show durch, so wie man es von ihnen gewohnt ist. Das können sie und es immer wieder ein geiler Anblick. Schönster Pathologengrind und "I´m a pathalogist" ist der Knaller.


Schnell ein Bierchen und dann zu Asphyx. Okay, ich habe die Reunionshow auf dem Party San mitgemacht und dieses werden sie nie wieder toppen können, aber wer Asphyx nicht live gesehen hat, der darf sich kein Death Metal Fan schimpfen. Einfach nur geil. Der Death/Doom knallt ohne Ende, besonders live und Martin van Drunen ist der beste Frontmann aller Zeiten. Songs wie "MS Bismarck" und "The Rack" sind einfach großartig. Schüttel dein Haar für mich.


Misery Index sind ja eh die Helden und das neue Album "Traitors" dürfte jeden Death/Grinder gefallen. Die Burschen machen intensive Musik und dieses haben sie natürlich auch live umgesetzt. Ich habe noch nie eine schlechte Show von ihnen gesehen. Welch Intensivität und Bühnenpräsenz! Einfach nur geil und nun alle "Traitors,Traitors,Traitors!, aber auch ältere Stücke fanden den Weg ins Gehör der Fans.


Zum Abschluss durften dann die Veteranen des Grindes heran und dazu muss ich ja echt nicht viel sagen. Der Barney jagt sein Mirkofon wie zu Anfangzeiten der Band. Einfach nur geil. Die ganzen Klassiker wurden durchgerasselt und selten habe ich sie in Höchstform erlebt und natürlich immer schön politisch korrekt und gegen Faschismus. So soll es sein und ein krönender Abschluss dieses genialen Festivals. Natürlich ging es danach zum Partyzelt und auf einmal war der Laden dicht. Nächtle



Eins ist klar. Ich bin nächstes Jahr wieder mit dabei und halb Ostfriesland will mit. Bin mal gespannt, ob es klappt.   

 

 

 

 




 
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